Mit dem Vierbeiner auf Reisen

Sie verreisen gerne mit Ihrem Hund? Dann wissen Sie auch, dass so ein Urlaub nicht immer ganz einfach ist. Aus der Frage „Wohin fahren wir diesmal auf Urlaub?“ wird plötzlich „Wohin können wir unseren Hund überhaupt mitnehmen?“. Aber keine Sorge, auch mit dem Vierbeiner kann man heutzutage fast überall Urlaub machen. Ob Ferien in Österreich oder im Ausland – wichtig ist vor allem, sich richtig darauf vorzubereiten. Lesen Sie hier, was Sie beachten müssen, damit der Urlaub für Sie und Ihren Hund erholsam wird.

Die richtigen Vorbereitungen für den gemeinsamen Urlaub

Juhu der Sommer ist endlich da! Also nichts wie weg hier –  aber natürlich nicht ohne den vierbeinigen Freund! Doch der Urlaub mit dem Hund erfordert ein wenig Extravorbereitung. Zusätzlich zu Ihrem eigenen Koffer müssen Sie nämlich auch den "Koffer" Ihres Hundes packen. Doch was muss mit?

Am besten einige Dinge, die ihm bereits vertraut sind. Dazu zählen nach Möglichkeit das eigene Körbchen, ein Wasser- und Fressnapf sowie das Lieblingsspielzeug, damit sich der Hund schnell wie zuhause fühlt. Vergessen Sie auch nicht die Hundebürste, Hundekotbeutel und eventuell einen Beißkorb, sofern es am Urlaubsziel gesetzlich erforderlich sein sollte. Bleiben Sie vor allem beim gewohnten Futter und bereiten Sie eine Reiseapotheke vor. Diese sollte eine Heilsalbe für rissige Pfoten, eine Zeckenzange sowie eine Sonnencreme für Hunde mit heller Haut und wenig Fell beinhalten! Auch empfehlenswert sind Ohrentropfen, Augentropfen, ein Fieberthermometer, sowie etwas Beruhigendes für die Fahrt bei nervösen Hunden, nach Rücksprache mit dem Tierarzt. Damit ist ihr Hund für den gemeinsamen Urlaub bestens versorgt.

Urlaub in Österreich

Zu einem tierisch guten Urlaub gehören natürlich auch Aktivitäten, die Sie gemeinsam mit Ihrem Vierbeiner unternehmen können.

Ein beliebtes Urlaubsziel für Hundebesitzer ist immer noch Österreich. Der Grund für den Urlaub in der eigenen Heimat liegt auf der Hand: Es sind keine speziellen Schutzmaßnahmen notwendig, die Anfahrtszeiten sind kürzer und die Vielfalt der Landschaft mit Seen und Bergen in den verschiedenen Bundesländern überzeugt mit ihrer Schönheit. Auch in Wien gibt es Attraktionen, wie das Wiener Riesenrad, die Sie mit  dem Hund besuchen können. Hunde sind dort herzlich willkommen und fahren kostenlos mit!

Oder wie wäre es mit einer Wanderung am Dachstein im Salzkammergut mit dem Hund? Im Wiesberghaus in Oberösterreich fühlen sich selbst Hunde wohl und übernachten sogar gratis! 

Kennen Sie schon die schönste Wasserperle der Steiermark? Die unmittelbare Region und der Ort Erzberg sind insbesondere durch die Erlebniswelt "Abenteuer Erzberg" mit ihrem Schaubergwerk bekannt. Im Leopoldsteinersee darf der Hund sogar ins Wasser!
Und falls Sie einmal hoch hinaus möchten, empfehlen wir einen Ausflug zum Pyramidenkogel in Kärnten. Genießen Sie aus 905 m Höhe einen einzigartigen Rundblick auf den Wörthersee und das 4-Seen-Tal Keutschach vom weltweit höchsten Aussichtsturm. Ein Ziel, das Sie Ihrem Vierbeiner keinesfalls vorenthalten sollten. Sie sehen selbst, ein Urlaub in Österreich mit dem Hund kann mitunter sehr vielseitig sein.

Inzwischen gibt es auch zahlreiche hundefreundliche Hotels und Pensionen, vor allem in Österreich und größeren europäischen Städten. Viele Hotels in Österreich bieten Urlaubern mit Hunden eine gastfreundliche Unterkunft im zauberhaften Alpenland. Bereits bei der Reiseplanung sollten Sie sich ein Hotel aussuchen, in welches Sie Ihren Hund auch mitnehmen können.

Unterwegs lernen Hunde ständig neue Dinge. Belohnen Sie Ihren Vierbeiner daher regelmäßig mit ein paar Pedigree® Leckerbissen, wenn er schwierige Hindernisse wie steile Treppen, Fahrstühle oder große Menschenmengen erfolgreich gemeistert hat.

Andere Länder, andere Bestimmungen

Egal wo Sie mit Ihrem Hund Urlaub machen wollen, informieren Sie sich vorher ausgiebig über das Reiseziel und die dort gültige Hundeverordnung. Wer seinen Hund in den Auslandsurlaub mitnehmen möchte, hat nämlich einiges zu beachten – wie beispielsweise die strengen Einreisebestimmungen inner- und außerhalb der EU. Ein Auslandsaufenthalt sollte kein Problem sein, sofern man die entsprechenden Vorgaben berücksichtigt.
  • Beachten Sie bitte, dass Hunde auf allen Auslandsreisen einen EU-Heimtierausweis benötigen. Diesen erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt. Der Heimtierausweis bestätigt, dass Ihr Hund gegen Tollwut geimpft ist und mittels Mikrochip gekennzeichnet wurde. Damit kann ein entlaufener Hund sogar wiedergefunden werden, sofern er zuvor in der österreichischen Heimtierdatenbank registriert wurde.
  • Informieren Sie sich außerdem noch vor der Reise über typische Reisekrankheiten, mögliche Gesundheitsrisiken oder ein erhöhtes Zeckenaufkommen in bestimmten Regionen. In manchen Ländern herrscht für Hunde eine strenge Maulkorb- und Leinenpflicht. Lesen Sie sich in Ruhe alle Informationen zu Reisen mit Heimtieren in der EU durch, um optimal vorbereitet zu sein.
  • Des Weiteren empfehlen wir Ihnen, eine Hundemarke zur Identifikation anzuschaffen. Bringen Sie diese gut sichtbar an und versehen Sie sie mit Ihrer Mobilnummer (Vorwahl nicht vergessen).

Finden Sie das geeignete Transportmittel

Für Hunde ist das Auto mit Abstand das angenehmste Reisemittel, da Pausen individuell eingelegt werden können. Viele Hunde kennen das Autofahren aber noch nicht. Daher ist es sehr wichtig, sie langsam ans Mitfahren zu gewöhnen. Auch wenn sie problemlos ins Auto einsteigen, darf auf die Belohnung nicht vergessen werden! Auf Fahrten während der Mittagshitze oder an klassischen Stautagen sollten Sie allerdings verzichten.

Achten Sie nicht nur während der Autofahrt auf eine angemessene Raumtemperatur, sondern auch im Urlaub am Strand, am See oder bei längeren Ausflügen im Freien. Und lassen Sie Hunde bei enormer Hitze keinesfalls alleine im Auto zurück, auch nicht im Schatten! Schützen Sie Ihren Hund vor der Mittagshitze, da wie beim Menschen ein Hitzschlag oder Kreislaufkollaps droht.

Ein starkes Hecheln ist das erste Anzeichen dafür, dass ihm zu heiß ist. Weitere Hitzetipps für Ihren Vierbeiner finden Sie in unserem Ratgeber „10 Hitzetipps für Hunde“. Hunde können übrigens auch einen Sonnenbrand bekommen, besonders an den Stellen mit wenig Fell.

Bahnreisen sind eine mögliche Alternative, aber nur dann, wenn der Hund das Verkehrsmittel schon gewohnt ist. Sollten Sie dies in Erwägung ziehen, empfehlen wir vorbereitend ein paar kurze Zugfahrten mit Ihrem Vierbeiner zu unternehmen. Idealerweise hat die Bahnfahrt mehrere Zwischenhalte, damit der Hund auch nach draußen kommt. Und vergessen Sie bloß nicht die Wasserschüssel!

Sollten Sie sich für einen Flug mit Ihrem Hund entscheiden, melden Sie diesen früh genug bei der Airline an, da das Platzkontingent für Tiere oftmals beschränkt ist. Erkundigen Sie sich auch rechtzeitig, ob Sie zusätzliche Dokumente benötigen. Bevor Sie am Flughafen einchecken, machen Sie mit Ihrem Hund noch einen längeren Spaziergang. Zwar haben manche Flughäfen Auslaufzonen, jedoch fallen diese erfahrungsgemäß sehr mager aus. Auch der Flug selbst dürfte nicht allzu angenehm werden, besonders für größere Hunde, die im Frachtraum untergebracht werden müssen. Ein Beruhigungsmittel kann zwar Abhilfe schaffen, dennoch wird es für den Hund schwierig, in einer ungewohnten Umgebung oder sogar im Laderaum eines Flugzeugs mehrere Stunden auszuharren. Informieren Sie sich vor der Reise am besten bei Ihrem Tierarzt und sollte es eine gute Alternative geben, Ihren Hund während Ihrer Flugreise unterzubringen, ziehen Sie diese in Erwägung.

Sie sehen selbst, mit der richtigen Vorbereitung steht einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege. Egal ob Sie sich für einen Urlaub in Österreich oder eine Reise ins Ausland entscheiden – Nehmen Sie sich die Zeit und informieren Sie sich ausführlich. Ihr Hund wird es Ihnen danken! Wir wünschen einen schönen Urlaub!


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